Die Fußwallfahrt zur Gottesmutter „Maria im Sand“ nach Dettelbach gehört zu den ältesten lebendigen Traditionen unserer Region. Ihre Ursprünge reichen bis in das Jahr 1649 zurück, als die Ramsthaler nach den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges und der Pest ein Gelübde ablegten. Seit beinahe 400 Jahren machen sich die Wallfahrer auf die rund 100 Kilometer lange Gesamtstrecke – und die Zwischenstation in Schwanfeld ist dabei seit vielen Jahren ein fester, geschätzter Bestandteil des Weges.
Herzlicher Empfang am Freitagabend
Am Freitagabend trafen die Wallfahrer zur wohlverdienten Etappe im Schwanfelder Sportheim ein. Wie gewohnt wartete auf die Gäste eine Stärkung: Engagierte Mitglieder des SV Schwanfeld versorgten die Pilger mit Leckerem vom Grill sowie köstlichen, gespendeten Salaten. In geselliger Runde klang der Abend bei guten Gesprächen und dem einen oder anderen Glas Wein gemütlich aus, ehe die Wallfahrer in Schwanfeld ihre Nachtquartiere bezogen.
Früher Aufbruch und Rast auf dem Rückweg
Lange währte die Nachtruhe allerdings nicht: Bereits vor 6 Uhr morgens machten sich die Pilger wieder auf den Weg, um die verbleibende Strecke nach Dettelbach zurückzulegen.
Doch auch auf dem Rückweg am Sonntag dachten die Ramsthaler an uns: Zur erneuten Stärkung legte die Gruppe am Sonntagmittag nochmals einen Zwischenstopp im Sportheim des SV Schwanfeld ein, bevor sie sich auf die letzte Etappe heimwärts nach Ramsthal begab.
Eine Tradition, die verbindet
Für den SV Schwanfeld ist die Bewirtung der Ramsthaler Wallfahrer jedes Jahr eine Herzensangelegenheit. Wir freuen uns sehr, Teil dieser jahrhundertealten Tradition zu sein, und bedanken uns herzlich bei allen helfenden Händen sowie allen Salatspenderinnen und -spendern, die dieses Wochenende erst möglich gemacht haben!
Wir wünschen den Ramsthaler Wallfahrern weiterhin eine gute Zeit und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!